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Hier können Besucher etwas mehr zum "Alten Beckhaus" erfahren.
Unsere alte "Hobby-Homepage" ist HIER. Mehr Bilder (HIER)
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DAB Allgemeininfo:
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Das "Alte Beckhaus":
Im Haus gibt es eine kleine Bibliothek, diverse Spiele, Wander- und Radwegekarten, Bastel- und Reparaturmöglichkeiten (Werkstatt), ganz normale Leifahrräder (Einstellmöglichkeit für mitgebrachte Räder u.Ä.), unseren "Streichelzoo" (Kanienchen, Katze, Hund) und vieles mehr. Im Erdgeschoß wohnen wir.
Das "Studio":
Ein ca. 39m³ Appartement, im ehemaligen Mehllager (unser Haus war ja früher mal eine Bäckerei), steht für Urlauber seit April 2006 zur Verfügung und wird gern gebucht.
Das Studio kann man getrost als Apartment der "gehobeneren Klasse" bezeichnen. Dort können 2 Erwachsene und ein oder zwei Kinder wohnen. Unser Studio ist komplett möbliert, hat einen grossen Lechtaler Bauern-Stubenofen, eine "Sitzecke", eine "Essecke", eine kleine Küche, Schlafkammer und ein Bad mit Dusche / WC.
Der "Stadel":
Der "Stadel" ist wirklich ein zur "Ski- oder Berghütte" (49m³)
umgebauter Heustadel, angebaut an unser Haus. Er kann von 2 bis 6, notfalls sogar von 8 Personen bewohnt werden. Der deutsche Handwerksmeister (E. Gesing) aus Recklinghausen hat den Aus- und Umbau fachgerecht vorgenommen. Hinterher hat er jahrzehntelang mit seiner Familie nur bei uns in "seinem" Stadel Urlaub gemacht.
Der Stadel ist voll ausgestattet mit Küche, Bad (Dusche/WC), allen Möbeln, Sat-TV, Radio/CD Player, Küchengeräten, Besteck, Geschirr, Bettwäsche, Handtücher, Extras, p.p.)! Außer Lebensmitteln, Sportgeräten und natürlich guter Laune muss nichts mitgebracht werden. Unser Stadel ist wirklich urgemütlich, oder um es auch mal auf "jung" zu sagen: "absolut cool"!
Bebilderte Beschreibungen findet man auf den Seiten "Studio" bzw. auf "Stadel".
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Umgebung:
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...das Ausserfern, der Lech und sein Tal, Hägerau
Das Lechtal liegt im Ausserfern, in einer "vergessenen" Ecke im
Nordwesten Tirols. Dieses Gebiet verdankt seine eigenständige Art dem Umstand,
das es ziemlich abseits liegt. Das Lechtal ist leichter vom Bundesland
Vorarlberg aus (durch den Bregenzer Wald oder Lech/Zürs a. Arlberg nach Warth -> Steeg/Lechtal) als vom Inntal/Tirol
(Reutte, Fernpass oder Hantenjoch) zu erreichen.
Der Lech fließt anders herum als der Inn, also von Ost nach West. Ab Füssen
in Deutschland ändert er seine Richtung und fließt östlich und mündet
schließlich in die Donau. Aufgrund seiner abgeschiedenen Lage auf dem Tiroler
Gebiet ist er der über weite Strecken am "naturbelassenste" Fluss in ganz
Europa.
Das Lechtal ist die Grenze zwischen den Allgäuer- und Lechtaler
Alpen und in der Eiszeit entstanden. Es ist ca. 200 bis 500 Meter breit. Weil
der Lech seit Urzeiten sein Flussbett änderte entstand im Talgrund eine Auenlandschaft, die rechts und links durch bewaldete Berghänge
begrenzt ist...
Siedlungen waren früher oft nur an etwas höher gelegenen Orten möglich. Oberhalb
der Baumgrenze war fast überall Lawinengefahr und die Vegetation spärlicher.
Dort wo ganz früher unser Dorf stand war es deshalb einfach "hager". Als vor 350 -
400 Jahren das Dorf nach unten in die Au "gezogen" ist wurde aus hager + Au der
Dorfname Hägerau!
In Tirol gibt es an den Ufern des Lech keine/wenig Industrie und aufgrund der neuen
Kanalisation sickern auch keinerlei Abwässer mehr in den Fluss. Wegen seiner
Artenvielfalt und den ursprünglichen einmaligen Ufern und Flussauen ist ein
Naturschutzgebiet, der "Naturpark Lechtal" geplant! Der
Naturpark Lechtal hätte nicht nur für die Umwelt, auch für Bewohner und Gäste
viele Vorteile, und so wird dieVerwirklichung hoffendlich nicht mehr all zu lange
dauern!
Unser Hägerau liegt ca. 1112 Meter über dem Meer, ist das vorletzte Dorf des
oberen Lechtals und gehört zur Gemeinde Steeg.
Direkt hinter unserem Haus, "nur über den Berg", liegt
Mittenwald (...etwas weiter Oberstdorf), ein kleines aber ziemlich bekanntes
Dörfchen im tiefsten Süden Bayerns.
Aus der näheren Umgebung:
Die "Lechtaler (Ski-) Wandernadel"
kann erwandert werden, alle Wander-, Rad- und Skigebietskarten sind im Haus
erhältlich!
Die Oberlechtal Buskarte kann jederzeit besorgt werden.
Skipassinhaber brauchen den Bus zur und von der Skipiste nicht zu bezahlen.
Seid Weihnachten 2006 gibt es in unserer Gemeinde ein Wellness-Hallenbad mit Riesen-Rutsche, Sauna, Whirlpool, Solarium, Massagen und Gastronomie! Die ganze Saison durch gibt es in der Umgebung zahlreiche Veranstaltungen.
Die Palette reicht vom Theater ("Geierwally-Freilichtbühne"), über Disco, Zeltfeste, Heimatabende, Gästekonzerte unserer Dorf Musikkapelle, Profi- + Gästerennen, einem überregionalem Fussballtunier, Lumberjack (Holzfällerwettkampf) bis hin zu Bergmessen, dem Almabtrieb und vielem anderen!
Unsere Gemeinde ist der zwete Etappenort des "GORE-TEX Transalpine-Run", einem internationalen Marathonlauf von Deutschland nach Italien - quer über die Alpen! Im Sommer 2003 wurden in der "Snow-World" viele neue Lifte und Bahnen
errichtet/umgebaut! Alleine am "Salober" (Hochtannbergpass) gibt es jetzt
sechs neue Skilifte!
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Geschichte:
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Hägerau Nummer 17
Unser Haus liegt in der Mitte Hägeraus, aus richtung Reutte kommend
auf der rechten Straßenseite das erste Haus nach der Kirche.
Es ist ca. 350 Jahre alt, komplett aus Holz (nur die Küche ist aus Stein) und mit der Rückseite leicht in den Berghang eingefügt.
Herr Pfarrer Baumgärtner/Steeg hat mir eine Kopie der Einträge unseres Hauses in der Gemeinde-Pfarrchronik überlassen. Leider ist sie, wegen der zum Teil noch mit der Feder in alter Schrift gemachten Einträge, echt unleicht zu entziffern...
Zu sehen: HIER
Bis vor einigen Jahren war unser Dach noch mit Holzschindeln gedeckt. Die Außenfassade des Haupthauses (EG, 1.Etage, DB) ist an zwei Seiten durch kleine Schindelchen (ca. 10 cm lang, halb so breit und an der Unterkante halbrund) die schuppenartig angebracht sind geschützt.
Die kleinen typischen Lechtaler Fenster werden im Winter zur Wärmedämmungung durch ein zweites, das
Winterfenster (Fenster mit 6 Scheibchen / 3 Reihen a 2 Scheiben, von denen die Mittleren ein Schiebefensterchen, das "Guckerle" ist. Diese doppelten Fenster werden im Sommer einfach rausgenommen und durch Fliegengitter ersetzt.
In seiner Geschichte war das Haus hauptsächlich ein Bauernhaus, mit Scheune, Kuh-/Schweinestall und großem angebauten Heustadel.
Vor ca. 100 Jahren wurde es von dem jungen Bäckermeister August Scharpf aus Bad Wörrishofen /Bay. durch den An- und Umbau von Backstube, Mehllager und Laden zur Dorfbäckerei. Als sein Sohn die Bäckerei übernahm, wurden dem die Örtlichkeiten als Bäckerei schnell zu klein und er zog mit seinem Betrieb in das benachbarte Dorf Steeg.
Das Haus wurde in der Folgezeit immer mal wieder an deutsche Urlauber vermietet. Dies hatte ein Ende als die Frau eines Mieters auf einer Wanderung am "Piemig" tötlich verunglückte.
Belgische Jugendgruppen waren ab 1970 ständige Mieter. Sie nutzten das Haus in den Sommer- und Winterferien als Ferienquartier und "Basislager".
1972 wurde es von Klara und Günther Kopsieker erworben und zum Ferienhaus umgestaltet.
Aus Scheune ("Stadel") und Mehllager ("Studio") wurden, gemütliche Appartmentwohnungen mit den typischen, großen "Lechtaler Kachelöfen".
Das Studio ist noch als Ferienwohnungen auf Zeit fest vermietet.
In den letzten 20 Jahren hat sich (meine Mutter) Klara Kopsieker alleine ums Haus gekümmert. Auch wegen der vielen Freunde hier war es ihr mehr als ein Feriendomizil, es wurde zur 2ten Heimat.
Als wir, Silvia & Michael Kopsieker, im Jahr 2001 dieses Ferienhaus teils geerbt, teils gekauft haben, beschlossen wir ganz nach Hägerau zu ziehen und das Haus in eine Ferienpension umzubauen.
Das haben wir in Alleinarbeit getan. Es wurden alle Strom und Wasserleitungen erneuert der Stadel und die Renovierung der Gästeetage begonnen. 3 Gästezimmer, Toilette und das Gästebad (mit Whirlpoolwanne). Die Arbeiten sind noch nicht ganz abgeschlossen.
Für die weitere Zukunft haben wir den Umbau der alten Backstube in einen großer Aufenthalts- und Wohnzimmerraum für unsere Gäste, sowie den Bau einer Sauna mit großem Nassbereich geplant. Ein Umbau des Kellers und die Renovierung unserer Wohnräume steht auch noch an. Im Garten sind auch noch einige Veränderungen geplant (grosser "Car-Port" etc.). Dacharbeiten und eine Restaurierung der kleinen "Schindeln" unserer Hausfassade (Langsam aber sicher bekommt sie Schäden vom Strusalz im Winter...) werden auch nicht all zu lange auf sich warten lassen...
Eine Drainage, also ein mit Kies gefüllter Wasserabzugsgraben hinter dem Haus währe noch das Sahnehäubchen!
Weil die Finanzen dabei aber auch ein gewaltiges Wörtchen mitzureden haben sind die größeren Projekte noch in weiter Ferne...
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